60. Saison der Wiener Stadthalle

60. Saison der
Wiener Stadthalle

Die Wiener Stadthalle feiert heuer ihre 60. Saison!
15.000 Events aus Kunst und Kultur, Sport und Unterhaltung begeistern hier seit der Eröffnung am 21. Juni 1958 jährlich rund eine Million BesucherInnen.

  • 1952

    Internationaler
    Architekturwettbewerb

    Internationaler Architekturwettbewerb

    Im Oktober 1952 wurde ein internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben, an dem 16 Planer aus verschiedensten Ländern und Planungsgemeinschaften teilnahmen.

    Wien befand sich in den 1950er Jahren mitten im Wiederaufbau, auf dem Weg den Status als Welt- und Kulturstadt wiederzuerlangen. Die wichtigste Veranstaltungsstätte, die Rotunde im Prater, war im Jahr 1937 innerhalb von 2 Stunden einem Brand zum Opfer gefallen, somit fehlte ein Ort für Veranstaltungen mit mehr als 3.000 BesucherInnen.
    1952 beschloss die Stadtverwaltung den Bau einer großen Multifunktionshalle, die sowohl für sportliche als auch für kulturelle Veranstaltungen und Messen geeignet sein sollte.
    Der erste Preis des Architekturwettbewerbs ging zu gleichen Teilen an Roland Rainer und Alvar Aalto. Schlussendlich entschied man sich für die symmetrische Konstruktion von Roland Rainer, mit schrägen Glaswänden und dem markant nach innen abgesenkten Dach. Dieses sollte später zum Firmenlogo der Wiener Stadthalle werden.

  • 1953

    Grundsteinlegung bis Gleichenfeier

    Grundsteinlegung der Wiener Stadthalle

    Zur Grundsteinlegung am 18. Oktober 1953 waren tausende Menschen gekommen, der damalige Bürgermeister von Wien Franz Jonas vollzog die Zeremonie.

    Mittelpunkt war die 2.500 Kilogramm schwere Granitplatte des Grundsteins, in deren Nische das Jahr 1953 symbolisch aufbewahrt werden sollte. (13 gebrannte Tontafeln mit den Namen aller Preisträger und Ehrenbürger der Stadt Wien, die Verfassung, die Statuten des Renner-Preises und der Preise der Stadt Wien, die Bestimmungen über die Verleihung von Ehrenmedaillen, das Statistische Taschenbuch des Jahres 1953, sämtliche Zeitungen des 18. Oktobers, die beiden Telefonbücher, alles in Ölpapier verpackt, die Urkunde zum Bau der Halle und das Stadtwappen)
    Am 8. März 1954 erfolgte der Spatenstich und bereits am 20. April 1956 konnte die Gleichenfeier abgehalten werden. Herzstück des Komplexes ist die große, multifunktionale Halle D die bis zu 16.000 BesucherInnen fassen kann. An der Ausgestaltung der Bauten und Freiräume waren namhafte Künstler beteiligt. Das internationale Interesse an diesem so gewagten Bauwerk war gewaltig und fand in der Fachwelt große Anerkennung.

  • 1958

    Eröffnung der Wiener Stadthalle

    Eröffnung der Wiener Stadthalle

    Am 21. Juni 1958 wurde die Wiener Stadthalle durch den damaligen Bundespräsidenten Dr. Adolf Schärf feierlich eröffnet.

    Im Jahr 1957 konnten bereits die Hallen A und B in Betrieb genommen werden. Die erste öffentliche Veranstaltung, ein internationales Rad-Ballturnier in der Halle B, fand am 19. Oktober 1957 statt. Am 1. März 1958 konnte die Eishalle ebenfalls in Betrieb genommen werden. Seit diesem Datum bietet sie täglich professionellen EisläuferInnen, AmateurInnen und Kindern die Möglichkeit zu Training und Spaß am Eis.
    Der Tag der offiziellen Eröffnung war dem Sport gewidmet, in den Hallen A und B zeigten Fechter, Boxer, Stemmer und Judoka ihr Können. Auch die legendären Harlem Globetrotters waren anwesend. Es folgte der feierliche Einzug der Fahnenschwinger in die „Haupthalle“ und nach einer Fanfare von Alfred Uhl, vorgetragen vom Trompeterchor der Stadt Wien, betrat Bundespräsident Adolf Schärf die Ehrenloge. Ansprachen und Musikstücke wechselten sich ab. Es spielten die Wiener Symphoniker und die Wiener Philharmoniker, die zum ersten und einzigen Mal ein gemeinsames Orchester bildeten. Tausende Kinder der Singschulen der Stadt Wien und das Wiener Staatsopernballett bezauberten das Publikum mit ihren Einlagen. Die Wiener Stadthalle wurde als das neue Wahrzeichen Wiens bejubelt.

  • 1974

    Eröffnung des Stadthallenbades

    Eröffnung des Stadthallenbades

    Anlässlich der Schwimm-Europameisterschaft, am 19. Juni 1974, erfolgte die Eröffnung des Stadthallenbads.

    Das Stadthallenbad, bereits in der ursprünglichen Planung von Roland Rainer vorgesehen, ist eine transparente Konstruktion mit Stahlträgern, die oft mit dem gleichzeitig entstandenen Centre Pompidou in Paris verglichen wird. Von 1972 bis 1974 konnte es nach den 1952 erstellten Plänen errichtet werden. Das Bad verfügt über ein Trainingsbecken, ein Lehrschwimmbecken und das 50 mal 25 Meter große Sportbecken mit einer Anlage für Wasser- und Turmspringen. Hier finden auch nationale und internationale Schwimmwettkämpfe sowie Wettbewerbe im Turm- und Wasserspringen statt. Die Tribünenanlage hat ein Fassungsvermögen von 566 BesucherInnen und bietet für bis zu 40 Medien- und PressevertreterInnen Platz.
    Im Zuge der Generalsanierung zwischen 2010 und 2014 wurde für den Publikums- und Schulsport ein neuer attraktiver Eingangsbereich in der Hütteldorfer Straße geschaffen.

  • 1994

    1994 Eröffnung Halle E

    Eröffnung der Halle E

    Im Jahr 1993 erging ein weiterer Auftrag an Roland Rainer: ein kleiner Saalbau für 1.500 BesucherInnen, die Halle E.

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    Wie im Stadthallenbad ist auch hier die Stahlkonstruktion sichtbar belassen worden, gemäß Rainers Überzeugung: „...die Innereien der Klimatisierung müssen genauso sprechen wie die Haut aus Glas.“
    Die Halle E eignet sich für die unterschiedlichsten Veranstaltungsformate, auch in Verbindung mit Veranstaltungen in den Hallen A, B und D. Jährlich findet eine Vielfalt an Events, wie beispielsweise Verkaufsausstellungen, Produktpräsentationen, Vorträge, Versammlungen, Betriebsfeiern, Aftershow-Partys, Bankette oder Weihnachtsfeiern im Rahmen des „Weihnachtstraumes“ für bis zu 650 Gäste sowie Sportevents und Vieles mehr statt.

  • 2000

    50 Millionen BesucherInnen

    50 Millionen BesucherInnen

    In diesem Jahr wurde die Zahl von 50 Millionen BesucherInnen überschritten.

    Michael Flatley faszinierte 55.000 BesucherInnen mit seiner größten Tanzshow der Welt „Feet of Flames“. Mit 35 Steps pro Sekunde hat er hier seinen eigenen Rekord gebrochen. 45.000 Menschen kamen zur Gartenschau „Botanica“, Tom Jones, Helmut Lotti, Santana, Sting, die Toten Hosen, Udo Jürgens (mit 3 Konzerten en suite), AC/DC, The Corrs, Elton John, nicht zu vergessen die beliebten Familienveranstaltungen, Holiday on Ice, Fest der Pferde und die CA-Tennis Trophy.

  • 2004

    Eröffnung Märzparkgarage

    Eröffnung der Märzparkgarage

    Die im Eigentum der Stadt Wien stehende Märzparkgarage bringt als Kurzpark- und Veranstaltungsgarage eine spürbare Verbesserung der Parkplatzsituation in der Umgebung der Wiener Stadthalle.

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    Über die Märzparkgarage führt ein direkter Zugang in die Foyers der Hallen D und F. Der Zutritt ist circa eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn, sowie zum Kassenfoyer während der Kassenöffnungszeiten möglich.

  • 2006

    Eröffnung Halle F

    Eröffnung der Halle F

    Die Halle F, angeordnet wie ein großes Theater, ist der jüngste Teil der Wiener Stadthalle. Sie wurde am 15. Februar 2006 eröffnet und empfängt bis zu 2.000 Gäste.

    Dass die Wiener Stadthalle „Wandelbarkeit“ großschreibt, ist auch in der Halle F erkennbar - so lässt sich der Saal dank der höhenverstellbaren Vorbühne sowohl für Konzerte und Musicals, als auch für Produktpräsentationen und Tagungen flexibel gestalten. Eine integrierte Induktionsschleife ermöglicht TrägerInnen von entsprechend ausgestatteten Hörgeräten, Audiosignale störungsfrei und in einer optimierten Klangqualität zu empfangen. Die Nähe der Bühne zum Zuschauerbereich verwandelt jede Veranstaltung in ein unvergessliches Erlebnis.
    Der Bankettsaal, ein weiterer Raum in der Halle F, ist ein komplett mit edlem, dunklem Holz verkleideter Veranstaltungssaal, der sich ideal für Aftershow-Empfänge oder Seminare eignet. Er lässt sich komplett abdunkeln oder flutet den Raum, dank der großen Glaswände mit natürlichem Licht. Hier steht alles für Workshops und Präsentationen bereit – Leinwand, Beamer, Rednerpult, Terrasse u.v.m.
    Das Vorarlberger Architektenduo Dietrich|Untertrifaller hat bewusst die Formensprache des berühmten Baus von Roland Rainer übernommen und neu interpretiert. Die Glasfassade wurde als prägendes Stilelement übernommen, das Dach als Gegenpol und Abdruck des berühmten Stadthallendachs inszeniert. Diese gelungene Erweiterung wurde 2006 mit dem Bauherrenpreis, einem der begehrtesten Architekturpreise Österreichs, ausgezeichnet.

  • 2015

    Eurovision Songcontest

    Eurovision Songcontest

    Im Mai 2015 blickten 200 Millionen TV-ZuseherInnen live in die Wiener Stadthalle, als auf dem gesamten Areal der 60. Eurovision Song Contest über die Bühne ging.

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    Vor 48 Jahren hatte Udo Jürgens mit seinem Lied „Merci, Chérie“ den ESC zum ersten Mal nach Wien geholt. Conchita hatte 2014 formuliert, wie wichtig Offenheit und Toleranz über alle Grenzen hinweg für ein gemeinsames Miteinander seien. Unter dem Motto „Building Bridges“ vereinte der Song Contest die europäische Idee mit dem völkerverbindenden Charakter der Musik.
    Acht Wochen hindurch waren alle Hallen der Wiener Stadthalle vom Veranstalter belegt. Der ESC wurde zum ersten Mal als "Green Event" unter Einhaltung der Kriterien des österreichischen Umweltzeichens für Green Events und der ÖkoEvent-Initiative der Stadt Wien, barrierefrei und ökologisch nachhaltig durchgeführst.

    Einige Facts & Figures*:
    • mehr als 100.000 BesucherInnen
    • 1.700 Journalistinnen und Journalisten
    • 140 beteiligte Firmen
    • Zertifiziertes Green Event
    • Eurovision Sign/Barrierefreiheit: Eurovision Songcontest wurde erstmals durchgehend und gesamt in Gebärdensprache übertragen

    3.000 Menschen waren am Finaltag im Einsatz, davon*:
    • 145 Mitarbeiter der Wiener Stadthalle
    • 205 ORF- Mitarbeiter
    • 400 Personen im Catering
    • 2250 Beschäftigte bei 140 Partnerfirmen

    *Quelle: Abschlussbericht des ORF

60. Saison der Wiener Stadthalle
60. Saison der Wiener Stadthalle

Mit rund 350 Veranstaltungen und einer Million BesucherInnen jährlich gehört die Wiener Stadthalle zu den Top 10 Veranstaltungszentren Europas. Konzerte und Shows internationaler und nationaler Stars, TV-Events wie der "Eurovision Song Contest" sowie auch große sportliche Bewerbe und Firmenfeiern finden hier fast täglich auf den flexibl ausbaubaren Bühnen statt.
Die Liste derer, die in der Wiener Stadthalle bereits aufgetreten sind, liest sich wie ein Who-is-Who der internationalen Sport-, Kultur- und Unterhaltungsszene:

A

Abba, AC/DC, Adel Tawil, Adoro, Adriano Celentano, Aerosmith, AFRIKA! AFRIKA!, Agutin & Presnyakov, A-ha, Aida, Al Bano Carrisi, Al Jarreau, Al Martino, Alice Cooper, All you need is love, Alt-J, Anastacia, Andi & Alex - Die Kochshow, Andrea Berg, Andrea Bocelli, Andreas Bourani, Andreas Gabalier, Andrew Lloyd Webber, Andy Lee Lang, Anna Netrebko, Annett Louisan, Apassionata, Architect @ Work, Arena di Verona, Artisten Tiere Attraktionen

B

Baby Expo, Backstreet Boys, Balalaika, Barclay James Harvest, Barry Manilow, Barry White, Batman, Bay City Rollers, B. Brown Sugar, Beach Boys, Beatrice Egli, Bee Gees, Ben Becker, Benny Goodman, BEST, Best of Austria, Beyoncé, Bill Haley, Billy Joel, Billy Talent, Black Sabbath, Blue Man Group, Björn Again, Bobby McFerrin, Bob Dylan, Bob Geldof, Bodo Wartke, Böhse Onkelz, Bolschoi - Nussknacker, Boney M., Bon Jovi, Bonnie Tyler, Boris Bukowski, Botanica, Bruno Mars, Bryan Adams, Bryan Ferry, Bülent Ceylan

C

Carolin Kebekus, Casper, Camp Rock, Cat Stevens, Celine Dion, Cesar Millan, Charles Aznavour, Cher, Chinesischer Nationalcircus, Christina Aguilera, Christina Stürmer, Chuck Barry, Cinderella, Cirque du Soleil, Claudia Jung, Cliff Richard, Coldplay, Cro

D

Dalai Lama, Das Phantom der Oper, Dave Stewart, David Bowie, David Byrne, David Copperfield, David Garrett, David Hasselhoff, Deep Purple, Deichkind, Demis Roussos, Depeche Mode, Der kleine Prinz, Der letzte Kaiser, Diana Ross, Diana Krall, Die Amigos, Die Ärzte, Die Eiskönigin, Die Fantastischen Vier, Die Toten Hosen, Die Zauberflöte, Dinosaurier - Im Reich der Giganten, Dire Straits, Dirty Dancing, DJ Bobo, Duran Duran, Dropkick Murphys

E

EAV, Ehrlich Brothers, Ella Fitzgerald, Elton John, Elfriede Ott, Ennio Morricone, Enrique Iglesias, Eric Clapton, Eros Ramazzotti, Ernesto Cardenal, Ernst Mosch, Eurovision Song Contest, Evita

F

Falco, Fats Domino, Flogging Molly, Foo Fighters, Frank Sinatra, Five Finger Death Punch

G

Gary Moore, Genesis, Georg Danzer, George Michael, Georges Moustaki, Gilberto Gil, Gipsy Kings, Glenn Miller Show, Green Day, Grease, Guns N' Roses, Gregorian

H

Hai Lian, Hair, Hansi Hinterseer, Harlem Globetrotters, Harlem Gospel Singers, Harry Belafonte, Helene Fischer, Helge Schneider, Helmut Lotti, Herbert Grönemeyer, Holiday on Ice, Howard Carpendale

I

Ian Anderson, Igor Moiseyev Ballett, Ike & Tina Turner, Il Volo, Imagine Dragons, Ina Müller, Iron Maiden, Iwan Rebroff

J

James Blunt, Janet Jackson, Jazz Gitti, Jean Michel Jarre, Jerry Lee Lewis, Jesus Christ-Superstar, Jethro Tull, Jimmy Cliff, Joan Baez, Joannis Raymond, Joaquin Cortes, Joe Bonamassa, Joe Cocker, Joe Frazier, Joe Jackson, John MC Laughlin, Johnny Cash, Josè Carreras, Josh Groban, Judas Priest, Julio Iglesias, Justin Bieber, Justin Timberlake

K

Kastelruther Spatzen, Katie Melua, Katy Perry, Kaya Yanar, Kiddy Contest, Kings of Leon, Kiss, Klaus Kinski, KORN, Kylie Minogue

L

Lady Gaga, Laura Pausini, Led Zeppelin, Lenny Kravitz, Leonard Bernstein, Leonard Cohen, Limb Bizkit, Linkin Park, Lionel Richie, Liza Minelli, LMFAO, Lore Krainer, Lord of the Dance, Louis Armstrong, Luciano Pavarotti, Lukas Resetarits

M

Mando Diao, Mama Africa, Mamma Mia, Manfred Mann, Manhattan Gospel, Manu Chao, Mario Barth, Mark Forster, Mark Knopfler, Marylin Manson, Matthias Reim, Matt Bianco, Marcel Marceau, Mariah Carey, Massachusetts Musical, Marianne Mendt, Martin Rütter, Masters of Dirt, Max Greger, Max Raabe & Palastorchester, Meat Loaf, Megadeth, Melody Gardot, Metallica, Michael Bublé, Michael Hirte, Michael Jackson, Michael Mittermeier, Michael Niavarani, Michael Seida, Mike Oldfield, Miles Davis, Miley Cyrus, Mikis Theodorakis, Mineralium Wien, Marieille Mathieu, Moby, Monika Gruber, Monsterfreunde, Monster High, Monti Beton, Motörhead, Mumford & Sons, Muse, My Chemical Romance, My Fair Lady

N

Nabucco, Nazareth, Neil Diamond, Neil Young & Crazy Horse, Nena, Nick Cave, Nickelback, Nightwish, Nina Hagen, Nine Inch Nails, Nitro Circus, Nockalm Quintett

O

Oasis, Oliver Pocher, One Republic, Opus, Otto Schenk, Otto Waalkes, Ozzy Osbourne

P

Paolo Conte, Parov Stelar, Paul Anka, Paul Simon & Sting, Patricia Kaas, Patrick Lindner, Paul McCartney, Pearl Jam, Pecoraro & Pecoraro, Pentatonix, Pet Shop Boys, Peter Alexander, Peter Cornelius, Peter Gabriel, Peter Hofmann, Peter Habeler, Peter Kraus, Peter Sax, Phantom der Oper, Phil Collins, Piano Guys, Pink, Pink Floyd, Pirates of the Caribbean, Pitbull, Placebo, Placido Domingo, Prince, Prinzessin Lillifee, Puff Daddy

Q

Queen, Queen Esther Marrows Harlem Gospel, Queenmania, Queens of the Stone Age

R

Rainhard Fendrich, Rammstein, Ray Charles, Red Hot Chili Peppers, R.E.M, Rihanna, Riverdance, Robbie Williams, Rod Stewart, Rodriguez, Roger Cicero, Roger Whittaker, Roland Düringer, Roland Kaiser, Rolling Stones, Rostenstolz, Roxette, Russisches Staatsballett

S

Santana, Sascha Grammel, Saturday Night Fever, Scorpions, SEEED, Semmino Rossi, Shakira, Shaolin Mönche, Shirley Bassey, Sister Act, Sisters of Mercy, Slade, Slipknot, Smokie, Söhne Mannheims, Spice Girls, Sportfreunde Stiller, Status Quo, Stefanie Werger, Stevie Wonder, Sting, Stranglers, STS, Supertramp

T

Take That, The Chippendales, The Clash, The Cure, The Eagles, The Harlem Gospel Singers, The Kelly Family, The Kinks, The Police, The Prodigy, The Rolling Stones, The Who, Tina Turner, Tokio Hotel, Tony Bennet, Tool

U

U2, Udo Lindenberg, Udo Jürgens, Una Festa Italia, Unheilig, Uriah Heep, Uwe Kröger

V

Valery Meladze, Vanessa Mae, Vans Warped Tour, Van Morrison, Veganmania, Virsky Ensemble, Vlado Georgiev, Voices of Musical Christmas, Volbeat, Vonda Shepard

W

Wanda, Watzmann, Wahl Mister Universum 1961, We are the Champions, Westlife, West Side Story, We love MMA, Wetten dass..?, Whitesnake, Whitney Houston, Wickie Slime, Wiener Eisrevue, Willie Nelson, Winnetou, Wolf Biermann, Wolfgang Ambros, Woody Allen, Wrestlemania, Wiener Sängerknaben, Wiener Symphoniker, Wunderwerkstatt, Wünsch dir was, WWE

X

Xavier Naidoo

Y

Yeah Yeah Yeahs, Yello, Yusuf Islam

Z

Zappa, Zabavno Popodne, Zauber des Orients, Zauber der Weihnacht, Zillertaler Starparade, Zillertaler Schürzenjäger, Zucchero, Zvuci Rodnog Kraja, ZZ Top

und viele mehr

Holiday on Ice

195 Auftritte

Artisten Tiere Attraktionen - ATA

1342 Auftritte

Winnetou

195 Auftritte

Motorsport

71 Vorstellungen

Wolfgang Ambros

45 Auftritte

David Copperfield

42 Auftritte

Udo Jürgens

34 Auftritte

Peter Alexander

26 Auftritte

Santana

12 Auftritte

Queen

7 Auftritte

Tina Turner

7 Auftritte

Louis Armstrong

7 Auftritte

Whitney Houston

5 Auftritte

Rolling Stones

5 Auftritte

Eishockey

42 Meisterschaften

Reinhold Messner

4 Auftritte

Klaus Kinsky

4 Auftritte

Placido Domingo

2 Auftritte

Juri Gagarin

1 Auftritt

Unter Mitwirkung von Fans und Publikum soll hier eine unterhaltsame Anekdoten-Sammlung entstehen.
Sie wollen, dass IHRE Geschichte hier gelesen werden kann? Dann senden Sie uns Ihr persönliches Highlight oder lustige Erlebnisse mit Künstlern und bei Shows in der Wiener Stadthalle.

Kontaktieren Sie uns bitte

Justin Bieber - Von der Stadthalle in die Eishalle

Justin Bieber - Von der Stadthalle in die Eishalle

Das Eishockey-Team „Vienna University Totonka“ staunte nicht schlecht, als der Manager von Pop-Sänger Justin Bieber bei einer ihrer Trainigseinheiten in die EisStadthalle vorbeikam, um zu fragen, ob der Teenie-Star nach seinem Auftritt in der Wiener Stadthalle mitspielen dürfe. Als die Cracks noch ein paar Minuten nach Trainigsende auf dem Eis blieben und gar nicht mehr mit seinem Gastauftritt auf dem Eis rechneten, erschien Bieber tatsächlich noch und sogar in seiner eigenen Eishockeyausrüstung. Er habe diese immer bei seinen Touren dabei - man weiß ja nie. In dem Trainingsspiel konnte der Kanadier leider kein Tor erzielen, aber wenigstens hatte er Gelegenheit sein offenbar zweites Talent, abseits der Bühne, zur Schau zu stellen und für die Totonka-Spieler war dieses Match bestimmt eine überraschende Abwechslung.

- Wiener Stadthalle

No entry without backstage pass!

No entry without backstage pass!

Am Nachmittag vor einem AC/DC-Konzert wollten zwei langhaarige Männer die Treppen zum Backstage-Bereich nehmen. Der Security stellte sich ihnen in den Weg. – Zutritt nur mit Backstage-Pass! „But we are the guitarists“, versuchten die tätowierten Rocker den Security zu überzeugen. Dieser jedoch blieb hart. Die beiden sahen sich verdutzt an, zuckten mit den Schultern und schlenderten gelassen davon. Eine halbe Stunde später kehrten sie wieder zurück und hielten lächelnd ihre Tour-Pässe in der Hand – diese hatten die zwei AC/DC-Mitglieder im Hotel vergessen und waren sie ohne zu klagen holen gefahren.

- Wiener Stadthalle

Elton John brennt

Elton John brennt

Wir hatten aufgrund der großen Nachfrage drei Shows mit dem Popsuperstar Elton John angesetzt und schon beinahe ein Jahr zuvor ausverkauft. Wiens Publikum fieberte dem Auftritt des brillenverliebten Sängers entgegen, die Zeitungen überschlugen sich in Vorberichten und Fans boten bereits horrende Summen für irgendwelche Restkarten. Elton und seine Musiker trafen am Vortag pünktlich in Wien ein und vergnügten sich in der Stadt. Da rief mich der Tourmanager am Vormittag des Veranstaltungstages an, um mir mitzuteilen, dass einer der drei Trucks, die Equipment und Technik von Deutschland nach Wien transportieren sollten, nächtens bei Nürnberg Feuer gefangen hätte und Eltons Piano, seine Kostüme und das Tonmischpult in Mitleidenschaft gezogen wären. Eltons weißes Klavier war kohlrabenschwarz, seine Dutzenden wertvollen Kostüme rochen nach Selchfleisch und das Mischpult war eingeschmolzen.

Es würde also heute keine Show geben, die Shows an den folgenden Tagen würde man garantiert spielen können.

Ich beratschlagte mich mit Elton in seiner Hotelsuite: „Elton“ flehte ich „die Leute der ersten Show haben vor einem Jahr die Tickets für das Konzert gekauft, das sind die Hardcorefans, die können wir keinesfalls nachhause schicken und enttäuschen! Wäre es nicht möglich, dass wir am dritten Tag ein Nachmittagsersatzkonzert ansetzen?“ Elton hatte noch nie zwei Konzerte an einem Tag gesungen, hatte jedoch Verständnis für seine Fans und sang am Sonntag um fünf Uhr Nachmittags das Ersatzkonzert. Seine wunderbare, weiche Stimme jedoch wollte zu dieser Uhrzeit nicht so richtig in Schwung kommen, doch das merkten die 12000 glücklichen Fans nicht, die schon gefürchtet hatten auf ihren Heroe verzichten zu müssen.

- Herbert Fechter - "Jeder Wiener war schon dort"

April bis Februar geschlossen

April bis Februar geschlossen

In der Telefonzentrale der Wiener Stadthalle gehen täglich unzählige Anrufe ein. Viele Antworten können von den Kolleginnen und Kollegen aus dem Ärmel geschüttelt werden. Doch manchmal kommen auch Fragen, bei denen selbst die routinierteste TelefonistIn kurz ins Stocken gerät. Zum Beispiel wenn sich eine Kundin nach Parkmöglichkeiten erkundigt und nach erhaltener Auskunft nachfragt: „Und in der Märzparkgarage kann man nur im März parken?“

- Wiener Stadthalle

Beim Bau der Wiener Stadthalle spielten die zeitgenössischen Künste eine große Rolle. Im März 1956 wurden Aufträge für die Schaffung von Plastiken an eine Arbeitsgemeinschaft von Künstlerinnen und Künstler vergeben. Dank des Kunstverständnisses des damaligen Gemeinderates der Stadt Wien birgt die Wiener Stadthalle bis heute teils exponierte, teils in den Alltag integrierte Kunstwerke von unschätzbarem Wert.
Roland Rainer betrachtete die Wiener Stadthalle als Gesamtkunstwerk und entwarf neben den Veranstaltungshallen auch große Teile der Inneneinrichtung. Inzwischen legendär sind der stapelbare Stadthallensessel und die Rainer-Garderobe.

Stahlplastik „Die Bewegung“ von Wander Bertoni

Stahlplastik „Die Bewegung“ von Wander Bertoni

Stahlplastik „Die Bewegung“ von Wander Bertoni

Die Skulptur ist aus rostfreiem Stahl und von Bertoni „als Ausdruckssymbol aller Sportarten“ gedacht. Trotz ihrer Höhe von 4,20 Meter wirkt sie filigran. 1958 am Vogelweidplatz aufgestellt, wurde sie 2015 zwischen die Hallen D und F versetzt.

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Wander Bertoni – österreichischer Bildhauer, Schüler von Fritz Wotruba, Gründungsmitglied des Art-Clubs

  • *11. Oktober 1925 in Codisotto (Emilia-Romagna, Italien)
  • Bertoni restaurierte unter anderem die Pestsäule am Wiener Graben, den Vermählungsbrunnen am Hohen Markt und den Bacchus-Zug im Wiener Burgtheater
  • 1958 Bildhauerpreis auf der Biennale in Sao Paolo und den Preis der Stadt Wien
  • Zahlreiche Auszeichnungen, u.a.: Orden der Republik Italien „Cavaliere d‘Italia“ sowie Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

Mosaik von Maria Biljan-Bilger

Mosaik von Maria Biljan Bilger

Mosaik von Maria Biljan-Bilger

30 Meter lang und 3 Meter hoch ist das Mosaik aus Smalten, Mosaiksteine die durch Schmelzen hergestellt werden und dadurch besonders glasig wirken.

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Maria Biljan-Bilger – österreichische Bildhauerin, Künstlerin der angewandten Kunst für Keramik und Textiles

  • *21. Jänner 1912 in Radstadt; † 1. Mai 1997 in München
  • 1956 Preis der Stadt Wien für bildende Kunst
  • 1972 Österreichischer Kunstpreis für bildende Kunst

Herbert Boeckls Bildteppich „Die Welt und der Mensch“

Herbert Boeckl - Bildteppich: Die Welt und der Mensch

Herbert Boeckls Bildteppich „Die Welt und der Mensch“

1958 wurde der 12 Meter lange und Meter hohe Wandteppich bei der Weltausstellung in Brüssel ausgestellt, seitdem und nach einer Renovierung 2009 kleidet er die Wandfläche der Ehrenloge.
Das Kunstwerk stellt die Zerrissenheit des menschlichen Lebens dar. Der Künstler selbst bezeichnete es als sein „Glaubensbekenntnis“ und auch sein „bestes Werk“.

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Herbert Boeckl – einer der Hauptvertreter der österreichischen Moderne, Mitglied der Secession

  • * 3. Juni 1894 in Klagenfurt; † 20. Jänner 1966 in Wien
  • 1927 erste Ausstellung in der Wiener Secession
  • 1935 bis 1939 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er nahm sowohl 1935 in Brüssel als auch 1937 in Paris an der Weltausstellung teil
  • 1952 Ausmalung der Engelskapelle im steirischen Stift Seckau, eines seiner Hauptwerke

Das Natursteinmosaik von Heinz Leinfellner

Natursteinmosaik - Heinz Leinfellner

Das Natursteinmosaik von Heinz Leinfellner

Diese Marmorintarsien befinden sich am 1. Rang Süd neben der Ehrenloge.

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Heinz Leinfellner – österr. Bildhauer und Schüler und Assistent von Fritz Wotruba,
Gründungsmitglied des Art-Clubs, Professor an der Wiener Kunstakademie

  • * 4. Dezember 1911 in der Untersteiermark (heute Slowenien); † 13. Jänner 1974 in Wien
  • 1950 Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst

Mosaik aus farbigem Glas und Stein von Carl Unger

Karl Unger - Mosaik: Orientierungsplan

Mosaik aus farbigem Glas und Stein von Carl Unger

Dieser stilisierte Orientierungsplan über das Gelände von 1958 befindet sich neben der Portiersloge und wurde 2014 restauriert. Er ist mit venezianischen Smalten, Mamor und Glassteinen ausgelegt.

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Carl Unger – österreichischer Maler und Bildhauer, u.a. Schüler von Herbert Boeckl
Gründungsmitglied des Art-Clubs, Mitglied der Secession und Rektor der Angewandten

  • * 24. August 1915 in Wolframitz bei Znaim; † 21. Dezember 1995 in Wien
  • 1950 Österreichischer Staatspreis für Malerei
  • 1959 Preis der Stadt Wien für bildende Kunst

„Stehende Figur“ von Fritz Wotruba

Steinplatik: Fritz Wortuba

„Stehende Figur“ von Fritz Wotruba

Diese Natursteinplastik befindet sich im Märzpark. Durch die Versetzung der Stahlskulptur von Bertoni zwischen die Hallen F und D, stehen sich die Werke von Lehrer und Schüler gegenüber.

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Fritz Wotruba – einer der bedeutendsten österreichischen Bildhauer des 20. Jhd.

  • * 23. April 1907 in Wien; † 28. August 1975 ebenda
  • 1948 Preis der Stadt Wien, Biennale in Venedig: Sonderausstellung Schiele und Wotruba,
    Einzelausstellung im Musée National d’Art Moderne in Paris
  • 1971 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
  • 1974 Gestaltung der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Mauer, auch „Wotrubakirche“ genannt